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Begabungsförderung

Holocaust Mahnmal: Bundespreis für Nele Riedinger

Um beim Europäischen Wettbewerb erfolgreich zu sein genügt eine gute Idee, viel Kreativität und Engagement. Dies haben die Schülerinnen Emma Krauss, Johanna Niebuhr (5. Jahrgang), Paula Eicke, Géneviève Martens (9. Jahrgang) und Nele Riediger (8. Jahrgang) bewiesen. Alle fünf Schülerinnen haben sich mit ihren kreativen Beiträgen für den 65. Europäischen Wettbewerb: „Denk mal – worauf baut Europa?" auf Bundesebene qualifiziert. Nele konnte die Jury mit ihrem Filmbeitrag über das Holocaust-Mahnmal in Berlin von sich überzeugen und ist zur Landessiegerin gekürt worden. Außerdem erhält sie einen Bundespreis für ihre Arbeit.

In ihrem emotionalen Filmbeitrag erinnert sie daran, dass Europa und der europäische Gedanke für Vielfalt und das friedliche Zusammenleben der Kulturen steht. Emma und Johanna haben in einer Geistergeschichte zur Marienburg auf sehr spannende Weise den Gedanken der europäischen Gemeinschaft betont. Paula und Géneviève stellten in einem künstlerisch anspruchsvollem Leporello die Donau als Ursprung Europas dar.

Hier sehen Sie Neles Filmbeitrag:

 

Text zum Film "Holocaust-Mahnmal in Berlin"

Europa steht seit jeher für Vielfalt, für unterschiedliche Kulturen, Traditionen und Sprachen. Daher ist der nationalsozialistische Völkermord, namens Holocaust, ein einschneidendes Ereignis in der Europäischen Vergangenheit, welches immer wieder in Erinnerung gerufen und von Generation zu Generation weiter erzählt werden sollte.
Um dies zu unterstützen würde in der historischen Mitte Berlins nahe des Brandenburgertors ein Denkmal für die ermordeten Juden Europas, kurz Holocaust-Mahnmal, erbaut, welches eine Fläche von rund 19000 m² beansprucht. Es besteht aus 2711 quaderförmigen Beton-Stelen, die stark an Grabsteine oder Sarkophage erinnern. Darunter befindet sich das Museum mit dem Namen „Ort der Information“, welches die Geschichte der Verfolgung der Juden erzählt. Das Mahnmal besitzt große Ähnlichkeit mit einem Soldatenfriedhof und spiegelt durch seine farblose Gestaltung die große Traurigkeit dieses schrecklichen Ereignisses wieder, außerdem lädt er zum Trauern und Gedenken an die rund sechs Millionen Opfer ein, welche meist kein eigenes Grab besitzen.
Mein Modell zeigt wie Menschen aus Europa und der ganzen Welt in der heutigen Zeit Hitlers Ansichten der Reinrassigkeit unter sich begraben und egal ob Jude, Christ oder Muslim friedlich nebeneinander leben.
Dies soll einerseits dafür sorgen, dass sich die Menschen an den Holocaust erinnern und verhindern, dass so etwas noch einmal passieren kann, indem sie sich ins Gedächtnis rufen, dass es egal ist, ob man eine helle oder dunkle Hautfarbe hat, ob man Deutsche oder Ausländische Wurzeln hat und ob man viel oder wenig Geld hat, denn letztendlich sind wir alle Menschen, die gemeinsam dafür sorgen müssen, dass der Rassismus nicht weiterhin ein Thema in der Bevölkerung wie auch in der Politik ist.
Andererseits zeigt mein Modell einfach ein wichtiges Stück europäische Geschichte. Es lädt dazu ein, vielleicht einfach mal nach Berlin zu reisen und sich das Holocaust-Mahnmal anzuschauen und es vielleicht sogar seinen Kindern oder Enkelkindern zu zeigen, damit dieses wichtige Stück europäische Geschichte niemals vergessen wird.
Nele Riedinger

Snow White: Mini-Theaterstück auf Englisch

10 engagierte und motivierte Schüler des 5. Jahrgangs haben in den letzten Wochen ein eigenes Märchen-Video auf Englisch produziert und endlich kann das Mini-Theaterstück Snow White (deutsch: Schneewittchen) jetzt online angeschaut werden. Es steckt viel Arbeit drin und die Vorbereitung und Erstellung hat allen Schülern und den begleitenden Lehrkräften Frau Weiland und Frau Hopf unglaublich viel Spaß gemacht.
So, have a look and enjoy this beautiful short fairytale!
Um den Film anzusehen, klicken Sie bitte hier [86.387 KB] .

Konzept

 

Europatag

 

 

Projekttag zur Begabungsförderung am 25.09.2017

Projekttag zur Begabungsförderung in Geschichte

„Wir haben manchmal keine Lust auf Schule!“ „Dieses ewige Lernen für Arbeiten.“ „Schule ist echt langweilig.“ „Ich treffe dort gerne Freunde!“ „Die Pausen sind cool.“ – Dies waren einige der ersten Reaktionen auf meine Frage, woran Schüler denken, wenn sie sich zum Thema Schule äußern sollen.
In der Tat äußerten die 18 Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen noch andere und auch durchaus wohlwollende Kommentare zu diesem Thema, doch waren dies die ersten, unreflektierten Meinungen, die spontan geäußert wurden.
Nachdem diese Teilnehmer des Projekttages zum Thema „Schüler gestern und heute – Ein Vergleich der Schule der Gegenwart mit der in der römischen und griechischen Antike“ allerdings erfahren haben, unter welchen Bedingungen die Jugendlichen in ihrem Alter in der Vergangenheit lebten und erzogen wurden und wie sehr sich vor allem die Mädchen einen freieres und durch Bildung vorbereitetes Leben wünschten, änderten sich die Kommentare. Vielmehr hörte man nach 5 Schulstunden und dem Durchforsten vieler unterschiedlicher Texte durchaus auch heraus, dass es uns heutzutage sehr gut gehe: „Vielleicht sollten wir nicht so kleinlich sein“, meinte Jannes, „und nicht über alles schimpfen!“ „Die Mädchen und auch die ärmeren Kinder wären froh gewesen, wenn sie die Möglichkeit bekommen hätten, zur Schule zu gehen“, so Leah.
Tatsächlich beendeten die Kinder ihre produktive Auseinandersetzung mit den Lebensbeschreibungen der Mädchen und Jungen aus Rom, Athen und Sparta mit dem Ergebnis, dankbar für die Möglichkeit zu sein, zur Schule gehen zu können, forderten Gleichberechtigung zwischen Mädchen und Jungen oder auch Bildung für alle, die nicht nur vom Geldbeutel des Vaters abhängig ist.
Verwundert stellten wir fest, dass dies eigentlich auch noch Forderungen sind, die in unsere heutige Zeit passen, denn nicht alle Kinder haben in unserer so scheinbar modernen Welt die gleichen Möglichkeiten und Chancen. Noch immer, so zeigte es jüngst der internationale Mädchentag, haben 130 Millionen Mädchen keinen Zugang zu schulischer Ausbildung und noch immer hängt es sogar bei uns in Deutschland von unserer Herkunft ab, wie leicht oder schwer unsere Kinder ihr Zukunft gestalten können. Eine Tatsache, die uns zum Nachdenken anregen sollte.
Vielen Dank für die interessierte Teilnahme und die tollen Ergebnisse, die auf der Homepage des Gymnasiums am Silberkamp in dem Bereich der Begabungsförderung eingesehen werden können.
Simone Gehrmann, Verantwortliche der Begabungsförderung

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Frau Gehrmann - betreut die Begabungsförderung am GaS

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Kinderuni

 

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