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Stromarmer Tag

 

Am Donnerstag wurden die Messwerte von den Stadtwerken übermittelt. Ich muss gestehen, dass ich mit einem so deutlichen Ergebnis nicht gerechnet habe.

An einem Mittwoch benötigt unsere Schule ca. 452kWh an elektrischer Energie (Mittelwert aus 18.05., 25.05., 01.06. und 08.06.) Wenn niemand in der Schule ist (z. B. am Wochenende), werden 137kWh umgesetzt (Mittelwert aus 21/22.05., 28/29.05., 04/05.06. und 11/12.06). Das liegt daran, dass Server, Kühlschränke, Alarmanlagen, Leuchtschilder für Notausgänge, Pumpen und nicht ausgeschaltete Geräte Energie umsetzen. Auch Geräte, die im stand by Betrieb laufen (z. B. PC, active boards), benötigen Energie. Man spricht von einem „elektrischem Untergrund“. Er wird in dem Diagramm unten durch die schwarze Linie des Samstags dargestellt.

Die Differenz von 315kWh (452kWh – 137kWh) konnte nicht komplett eingespart werden, da z. B. die Verwaltung arbeitete, die Beleuchtung teilweise eingeschaltet sein musste (Treppenhäuser, Toiletten), die Schulung für die kommenden notebook-Klassen lief, und Zeugnisformulare per PC ausgefüllt werden mussten

Am stromarmen Mittwoch (29.06.) benötigte die Schule mit 222kWh knapp die Hälfte eines Mittwochs, genauer 49%. Bedenkt man, dass der „elektrische Untergrund“ an jedem Tag vorhanden ist und nimmt man diesen bei der Berechnung heraus, wurden gar 73% eingespart. Die vorliegenden Diagramme verdeutlichen die Energieumsätze.

 

Mit der eingesparten Energie von 230kWh kann

  • ein Dreipersonenhaushalt 22 Tage auskommen
  • eine 20W Energiesparlampe 479 Tage ununterbrochen leuchten
  • am PC (150W) ca. 64 Tage nonstop gearbeitet werden
  • man 96 Tage ununterbrochen fernsehen (100W-Gerät)
  • man 1533km mit einem Elektroauto (15kWh/100km) fahren

 

Das Einsparpotential ist also gewaltig. Bedenkt man, dass die Umwelt entsprechend entlastet wurde, ist zu überlegen, wie wir in Zukunft mit elektrischen Geräten weiter umgehen wollen.

Es sei noch erwähnt, dass bei einem Preis von 0,24EUR pro kWh an unserem „stromarmen Tag“ 55,40EUR eingespart wurden.

Wir danken allen Schülerinnen und Schülern, allen Lehrkräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Unterstützung; nur mit ihrer Hilfe, Einsicht und ihrem Verzicht konnte das eindrucksvolle Ergebnis erzielt werden.
Rolf Spaltenstein

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