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LISA

Liebe, Sexualität und Aids

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1996 ist das LISA- Projekt ( Liebe – Sexualität –Aids) von einigen Kollegen und Kolleginnen des Gymnasiums gemeinsam mit der Sozialpädagogin konzipiert worden. Beraten und unterstützt wurden wir dabei durch eine Kollegin aus Barsinghausen und einen Kollegen vom Gymnasium in Ilsede sowie Mitarbeitern von Pro Familia und der Aids-Hilfe Braunschweig.
In den folgenden Jahren waren auch junge Ärzte aus Hannover aus der Arbeitsgruppe „Mit Sicherheit verliebt“ zu Gast und erweiterten unseren Methodenschatz. Das Projekt dauert drei Tage, findet nicht im Klassenverband statt und wird für den 8. Jahrgang am Ende des Schuljahres angeboten, so dass der Unterricht in den anderen Fächern nicht behindert wird.

 

Am ersten Tag geht es darum, in Gruppen , die von zwei Teamern (nach Möglichkeit männlichen und weiblichen Geschlechts) betreut werden, ein vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen, um sich über eigene Vorstellungen vom Partner und von Partnerschaft bewusst zu werden. Dies geschieht durch Einsatz spielerischer und kreativer Methoden.
Schwerpunkt des zweiten Tages ist das Thema AIDS. Hierbei ist besonders der ehrenamtliche Einsatz der Mitarbeiter der Aids-Hilfe Braunschweig von Bedeutung. Rolf und Doreen erklären klar und verständlich, welche Wege der Ansteckung es gibt, erzählen ihre persönliche Geschichte und berichten über ihr Leben mit der Immunschwäche. (Rolf: „Ich bin 48 Jahre alt und HIV positiv. Das kann ich leider nicht mehr rückgängig machen. Aber Du kannst dich vor dem Virus schützen!“/ Doreen: „Naivität kann ansteckend sein ... und ich war naiv!“) Ihre Ausführungen beginnen sie interessanterweise mit „guten“ Gründen kein Kondom zu gebrauchen.

 

Am dritten Tag unterstützen uns seit ein paar Jahren drei Ärzte, und zwar Herr Dr. Baerens, Gynäkologe (Ilsede), Herr Dr. Buse, Urologe (Peine) und Frau Dr. Schmedes, Gynäkologin (Vechelde). In z.T. geschlechtsspezifisch getrennten Gruppen informieren die Ärzte über Verhütungsmethoden, mögliche Krankheiten und beantworten Fragen der Schülerinnen und Schüler, die sich vielleicht nach dem Besuch der HIV-Infizierten stellen. Für die meisten Schülerinnen und Schüler ist dies die erste Begegnung mit einem Frauenarzt bzw. einem Urologen. U.U. führt diese Begegnung dazu, frühzeitig einen Arzt in der Praxis aufzusuchen, sich zu informieren und sich zu schützen. Auch wenn in den Medien mit dem Thema Sexualität sehr offen umgegangen wird, fordert die wieder gestiegene Anzahl der Neu-Infizierten zur Prävention im Verbund auf.

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